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HAUSVERKAUF

Weißensteiner Au 25

94209 Regen

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WILLKOMMEN ZU UNSEREM

Wir verkaufen einen krisensicheren Neubau im Bayerischen Wald – Natur, traumhafte Aussicht, Komfort eines TOP-Neubaus und jede Menge Autarkie

Hallo, Servus und Herzlich Willkommen auf unserer detaillierteren Reportage unseres zum Verkauf stehenden Familienparadieses im Herzen des Bayerischen Waldes. Wir hoffen allen Interessierten hier noch mehr Eindrücke und liebevolle Details über unser Heim bieten zu können und wünschen Euch viel Spaß beim Durchschmökern :-)

Wohnzimmer

Unser Haus bietet eine Wohnfläche von 157 m2.

Fangen wir doch mit unserem Herzstück an. Unser vom lichtdurchfluteten Wohnzimmer mit großen Fenstern und einem wunderschönem Panoramacube lässt einen, während des Entspannens oder des gemeinsamen Familienessens einen Blick auf die wunderschönen Berge des Bayerischen Walds und den Garten werfen. Sogar der große Arber kann vom Panorama Cube aus betrachtet werden.

Das Wohnzimmer bietet außerdem genügend Platz für spielende Kinder und ermöglicht trotzdem mit dem gefühlt abgetrennten Bereich des Panorama-Cubes eine Ruhezone für uns Eltern.

Küche

Damit das Kochen und Arbeiten in der Küche im Alltag integriert werden kann, befindet sich die offene Küche direkt neben dem Wohnzimmer. Das Küchenfenster ist so ausgerichtet, dass es einen ganzheitlichen Blick auf den Garten zulässt. Das Spielen der Kinder kann also auch während des Arbeitens von der Küche aus beobachtet werden. Wir haben uns für eine hochwertige Einbauküche von Ballerina im Landhausstil entschieden mit qualitativen Endgeräten. Sie bietet einen durchdachten und sehr großzügigen Stauraum und ist mit praktischen Schubladen ausgestattet.

Mit einem extra großem Induktionskochfeld mit Touchbedienung, einer Geschirrspülmaschine, einem Side-by-Side Kühlschrank, Dunstabzugshaube mit Aktivkohlefilter und einem Ofen angebracht in bequemer Arbeitshöhe bietet die Küche einem alles was man im Alltag braucht. Es muss jedoch noch angemerkt werden, dass der Kühlschrank im Gegensatz zu den anderen Küchengeräten bereits zuvor gekauft wurde und somit 3 Jahre älter ist. Er verfügt außerdem nicht über ein automatisches Eisfach. Wir haben jedoch bereits vorgesorgt und für den nächsten Kühlschrank einen extra Kaltwasseranschluss angebracht. Das Waschbecken verfügt über ein robustes Keramikbecken.  

Gästezimmer

Im EG befindet sich außerdem ein schönes Gästezimmer mit einer Doppelflügeltür zur Terrasse, welches jedoch ebenso gut als Büro genutzt werden kann. Besonders in unsere jetzigen Zeit, geprägt von Homeoffice bietet dieses Zimmer die Möglichkeit während der Arbeitszeit die schöne Aussicht auf die Berge zu genießen und ganz nebenbei kann man mit dem Blick auf den Garten auch die Kinder im Auge behalten.  In jedem Wohnraum, das gilt auch für das Obergeschoss, wurden LAN-Anschlüsse verlegt. Satellitenfernsehen wurde dafür allerdings nicht installiert.

Da beim Bau bereits an das Alter gedacht wurde, wurde im Erdgeschoss ein kleines Bad eingerichtet, welches eine Dusche mit tiefem Einstieg beinhaltet.  Im Haushaltsraum gibt es ebenso die Möglichkeit aufgrund der vorhandenen Anschlüsse und dem dafür vorgesehenem Platz Waschmaschine und Trockner zu installieren.

Dies verhindert im Alter ein rauf und runter Steigen der Treppen mit vollgeladenem Wäschekorb. Wenn nun das Gästezimmer später noch als Schlafzimmer genutzt würde besteht keine Notwendigkeit mehr, dass Obergeschoss betreten zu müssen.

Der Haushaltsraum befindet sich direkt neben dem Eingang. Die dort vorhandene Technik wird später genauer beschrieben.

Obergeschoss

Im Obergeschoss befinden sich zwei geräumige Kinderzimmer und ein Schlafzimmer jeweils 16 m² im gleichen Schnitt. Alle Zimmer im Obergeschoss haben eine leichte Dachschräge. Das minimale Stockmaß beträgt allerdings immer 2,10 m. Ist aber keineswegs störend.  Außerdem befindet sich direkt gegenüber der Treppe ein kleiner Raum 6 m², der sowohl als ein zweites kleines Büro, Ankleide oder Abstellraum genutzt werden könnte. 

Altersgerecht

Das Bad mit seinen großzügigen 15m², ausgestattet mit einer Badewanne, zwei Waschbecken und einer weiteren Toilette, enthält außerdem einen kleinen Waschraum. Dieser bietet Platz für eine Waschmaschine, einen Trockner und genügend Stauraum. Hierbei sollte erwähnt werden, dass der Trockner und Waschmaschine übereinandergestellt werden müssten. Bei dem Kauf der Waschmaschine (W1 Power Wash 2.0 XXL, zwei Jahre jung) vom Hersteller Miele, welche gerne beim Kauf des Hauses miterworben werden kann, haben wir bereits darauf geachtet, dass dies mit einem entsprechenden Aufsatz von Miele auf dieser Waschmaschine möglich ist. Der Grund warum wir zwei Waschmaschinen Anschlüsse haben, habe ich bereits zuvor erläutert. Da im Familientag nun aber sehr viel Wäsche anfällt wollten wir aus praktischen Gründen auch nicht ständig die Treppen nach unten steigen, da die meiste Wäsche nun mal bei den Schlafzimmerräumen anfällt und nicht im Erdgeschoss. Bei der Badewanne sei außerdem noch zu erwähnen, dass wir uns für ein Modell entschieden haben, wo zwei Leute baden könnten, da beide gegenüberliegenden Seiten abgeschrägt sind. Der Abfluss wurde in der Mitte angebracht und stört somit nicht.

Holzständerbauweise

Der Neubau in Holzständerbauweise ist aus nachhaltig bewirtschaftetem Nadelholz von der Fa. RENSCH (es bestehen Hersteller Garantien) gefertigt und sorgt durch die Holzatmung stets für ein äußerst angenehmes Raumklima. Das Holz nimmt dabei Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder gleichmäßig ab. Die Wandoberflächen sind immer angenehm warm, ein kalter Zug, wie es manchmal bei Steinhäusern vorkommt, tritt hier nicht auf. Montagearbeiten an den Wänden sind zudem viel einfacher durch eine durchgehende Montageebene in den Wänden möglich. Es muss nur hineingeschraubt werden. Auf Bohren und Dübeln kann verzichtet werden.

 

Haustechnik

Die automatische Raumbelüftung mit Luft-Luft-Wärmepumpe versorgt alle Räume des Hauses stets und unauffällig (leise) mit wohl temperierter Frischluft. Ein evtl. zu befürchtender Luftzug ist definitiv nicht vorhanden. Nur wenn man unmittelbar vor den Luftauslässen steht kann eine Luftbewegung wahrgenommen werden. Die Anlage ist auch umgekehrt als Klimaanlage hervorragend zu betreiben! Dies trifft sich vor allem in Verbindung mit der Eigenstromproduktion gut, da es nur an Tagen mit sehr vielen Sonnenstunden so heiß werden kann. In diesem Fall würde ohnehin eine Überschusseinspeisung der PV-Anlage für nur ca. 12 Cent erfolgen. Mit solch billigen Strom tut es auch weniger weh, diesen Strom dann ggf. zur Kühlung zu verwenden. Erforderlich ist die Kühlfunktion aber auch im heißen Sommer nicht zwangsläufig, da das Haus aufgrund seiner hohen Wärmedämmung die Wärme gut draußen hält. In der Fortluft ist ein Wärmetauscher für die Frischluft enthalten, was die Energieeffizienz sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen deutlich erhöht. Zudem sind bei uns deutlich mehr Fensterflächen gen Norden als nach Süden ausgerichtet, weshalb das Haus im Sommer nicht zum Überhitzen neigt. Auch muss nicht das obligatorische Rollo im Sommer heruntergelassen werden. Der Heizbedarf im Winter ist aufgrund des sehr hohen Energiestandards ebenfalls erwartungsgemäß gering.

Speicherofen

Zur Wohlfühlambiente, zum Senken des Stromverbrauchs im Winter, aber auch zum Schutz vor evtl. längeren Stromausfällen im Winter ist ein brandneuer Speicherofen vom bekannten Schweizer Qualitätshersteller Tonwerk (Typ T-ART eco 2) installiert. Dieser gibt bei voller Holzladung über mehr als 10 Stunden seine Wärme angenehm und gleichmäßig wieder ab. Anfangs hatten wir aufgrund der hohen Wärmedämmung noch eine zeitweise Überhitzung des Wohnzimmers befürchtet – aber NEIN dieser Ofen leistet wirklich wundervolle Arbeit. Durch den Ofenbetrieb in der kälteren Jahreszeit können die Kosten effektiv weiter gedrückt werden. Denn dadurch kann zu 100 % verhindert werden, dass bei größeren Minustemperaturen die zusätzlichen Heizelemente nebst Wärmepumpe in Betrieb genommen werden müssen, welche dann verhältnismäßig mehr Strom ziehen würden. Durch die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage kommt die Ofenwärme auch nicht nur dem Aufstellungsraum, sondern effektiv dem ganzen Haus zu Gute. Bei einem Selbstexperiment hatten wir bei durchgehenden Minustemperaturen über 3 Tage lang die Lüftungsanlage inkl. Wärmepumpe komplett abgeschaltet und das Haus ausschließlich über den Speicherofen beheizt, um einen längeren Stromausfall zu simulieren! Auch das hatte zu unserer Überraschung sehr gut funktioniert. Das ganze Haus wurde auf angenehmen Temperaturen gehalten. Nachts kam es in den Zimmern des OG zwar nur noch auf ca. 18 °C, tiefer ist die Temperatur aber nicht gefallen. Tagsüber, besonders im EG war es sogar immer kuschelig warm (21-23 °C). Der Ofen ist daher nebst dem wirklich schönen Ambiente nicht nur zur Stromersparnis, sondern sogar in Verbindung mit der hohen Wärmedämmung des Hauses als vollwertige Heizungsredundanz geeignet. Der Kamin ist als raumluftunabhängige, zweizügige Variante erstellt und vom Kaminkehrer abgenommen. Im Winter 2020/2021 sind wir mit 3 m³ Mischholz super durch den Winter gekommen. Es wurde bei Minusgraden täglich ein, manchmal zweimal angefeuert.

 

Internet und Entertainment

Die Internetverbindung ist bei uns für die Tatsache auf dem Land zu leben äußerst gut. Offiziell können wir bis zu 100 Mbit/s per Erdkabel beziehen. Real haben wir das maximale Streaming noch nie nachgemessen, aber nur so viel: Wir sind regelmäßig mit drei Geräten gleichzeitig am Surfen/Streamen und hatten noch nie Einschränkungen bei der Geschwindigkeit zu beklagen. In allen Aufenthaltszimmern des Hauses sind zudem extra LAN-Anschlüsse gelegt worden, um entweder ohne WLAN-Verluste/Strahlung surfen oder aber moderne Fernsehgeräte mit Internetanschluss verwenden zu können. Außerdem wurde bei der Verlegung der Versorgungsanschlüsse bereits ein Glasfaserkabel auf unserem Grundstück bis an die öffentliche Straße gelegt, sodass bei einer evtl. zukünftigen Glasfaserverlegung nicht mehr das Grundstück aufgegraben werden müsste 😊

Eigenstromversorgung

Das Haus verfügt, wie oben schon öfters zu lesen war, über eine Eigenstromnutzung. Dabei speist eine 5,3 kWp PV-Anlage einen Li-Ionen Akku mit 6,4 kWh Kapazität und garantierten 10.000 Vollladezyklen. Der Akku ist damit enorm auf Langlebigkeit getrimmt und sollte laut Hersteller wohl um die 20 Jahre lang seinen Dienst tun, bevor die Kapazität zu sehr abnimmt. Er ist mit einem intelligenten Batteriemanagement versehen, welches die Verwendung der Lade- und Entladeströme genau und bedarfsbezogen ansteuert. Der Akku selbst besteht aus 6 Modulen, welche individuell ausgetauscht oder erweitert werden könnten. Dieses Prachtstück ist, wenn es um Krisenvorsorge geht (sowohl Kosteneinsparung, als auch Stromausfälle), natürlich eines unserer Highlights.

Im Jahr 2020 dürften in etwa 3.000 kWh selbst verbraucht worden sein. Knapp 2.100 kWh wurde gegen Vergütung eingespeist. Wenn man z.B. im Falle eines Stromausfalls seinen Stromverbrauch auf die Grundbedürfnisse wie Kochen, Licht und PC/Handy/WLAN reduziert, käme man mit vollem Akku ungefähr 3 Tage lang klar, ohne dass die Sonne auch nur ein einziges Mal scheinen würde 😉

 

Grundstück und Garten

Das großzügige Grundstück mit 1.253 m² in leichter Hanglage wurde durch die Schaffung von Plateaus in weiten Teilen begradigt und ist ideal zum ausgelassenen Rumtoben für Kinder geeignet. Es wurden speziell zwei ebenerdige Trampoline in XXL-Ausführung installiert. Unsere Kinder lieben sie! Der Garten wurde bewusst von uns geplant und ist in Flächen mit Bewuchs und damit (auf Dauer) angenehmer Beschattung sowie in einen vollsonnigen Bereich unterteilt. Der mittig platzierte und schnellwachsende Spitzahorn bietet ab ca. 12:00 bis 13:00 Uhr Schatten für die beiden Trampoline. Die Terrasse liegt in nordwestlicher Richtung und erstreckt sich über die gesamte Hauslänge. Bis ca. 12:00 Uhr herrscht hier Schatten, ab ca. 13:00 Uhr liegt die Terrasse dann aber auch in der Sonne. Dadurch sind nachmitttägliche Aktivitäten immer im Sonnenschein möglich, wobei die Terrasse aber nie überhitzt, da sie bis mittags im Schatten lag. Wir empfinden das als sehr angenehm. Damit bei Vollsonne nachmittags in einem Teil der Terrasse auch beschatteter Bereich liegt, haben wir eine bereits 4 m hohe Felsenbirne gepflanzt, welche ab ca. 14:00 Uhr einen Teil der Terrasse anfängt angenehm zu beschatten. Die Sorte ist extra so gewählt, dass sie nicht zu groß wird und irgendwann zurückgeschnitten werden müsste.

 

 

Lage und Alltagswege

Der Bayerische Wald bietet speziell für Familien zahlreiche Freizeitmöglichkeiten sowohl in der Sommer- als auch in der Wintersaison. Man bedenke, dass man hier mitten in einer Ferienregion wohnt 😊 Selbst unter Lockdown-Bedingungen ist man hier nicht wirklich eingesperrt, da die umliegende Natur nebst eigenem Garten immer für Wanderungen oder Radtouren vor der Haustür liegt.

Das Grundstück liegt optisch völlig in der Natur und ist trotzdem nur 3 Autominuten von Regen, ca. 12 min von Zwiesel und nur ca. 25 min von Deggendorf entfernt. In Regen finden sich im Wesentlichen alle Geschäfte und Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Ergänzend kann nach Zwiesel oder Deggendorf gefahren werden. Dies ist bei uns aber nur selten der Fall. Nach Regen fährt man auch problemlos mit dem Fahrrad in nur 5-6 min. Heimwärts dauert es etwas länger, weil es bergauf geht 😉 Die nächste Schulbushaltestelle liegt nur ca. 200 m vom Grundstück entfernt. In Oberried gäbe es zudem eine Montessori-Grundschule, wen das interessiert. Hierfür müsste man sein Kind zu einer Bushaltestelle nach Regen reinfahren.

 

Die Zuwegung von der B 85 zum Grundstück (ca. 200 m) ist leider nur eine Straße aus Schotter und Sand. Im Sommer kein Problem, im Winter kann jedoch aufgrund der teilweisen Unebenheit nicht aller Schnee sauber geräumt werden, sodass immer eine leichte Schneedecke verbleibt. Doch ich kann euch gleich mal beruhigen: Nach dem ersten Mal stecken bleiben, hatte auch meine Frau bald den Bogen heraus. Seitdem kamen wir immer ohne Probleme bis zu unserem Grundstück 😉 Und bevor Jemand frägt: Wir fahren auch nur einen VW mit Frontantrieb. Übrigens: Unser Nachbar auf der gegenüberliegenden Straßenseite hat ein Taxiunternehmen und muss mehrmals täglich rauf und runter. Er fährt auch ausschließlich Fronttriebler 😉 Ein Allrad ist also mitnichten erforderlich!

 

Nachbarschaft

Unser ursprünglicher Wunsch nach einem Eigenheim mit großem Garten rührte u.a. auch daher, dass wir bislang schlechte Erfahrungen mit Nachbarn bzgl. Kinderlärm, etc. gemacht hatten. Zur Info: Wir haben 4 lebhafte Jungs! Daher haben wir bei der Standortwahl und der Positionierung dieses Mal darauf geachtet, dass es genügend freie Distanz von uns und den Spielbereichen der Kinder zur Nachbarschaft gibt.

Nun ist es aber tatsächlich so, dass wir hier absolut in eine tolle Nachbarschaft gezogen sind. Es gibt wirklich Niemanden, mit dem wir uns nicht gut verstehen würden und der unsere Kinder nicht gerne im Garten toben und auf dem Trampolin springen sieht. Wenn unsere Kinder im Garten rumräubern und auch mal lauter werden, sind wir mittlerweile völlig entspannt! Wir können dieses Fleckchen wirklich auch besonders Familien mit mehreren Kindern nur wärmstens empfehlen 😉

 

Gartenanbau

Im Bestand wurde bereits eine ausgewählte Fläche, insg. ca. 50 m², dem Gartenbau zur teilweisen Selbstversorgung und natürlich Freude gewidmet – siehe hierzu „Gewächshaus und Freilandanbau“. Natürlich stünde problemlos sehr viel mehr Fläche für das Anlegen weiterer Beete zur Verfügung. Beim Anlegen des Gartens wurde viel Sachverstand und Mühe eingesetzt um den Boden möglichst fruchtbar und die Bepflanzung möglichst nützlich zu gestalten. So wurde der Boden über mehrmalige Aktionen mit insg. über 30 kg(!!!) Würmern angeimpft. Dabei haben wir Regenwürmer (Lumbricus terrestris) und Kompostwürmer (Dendrobena veneta) ausgesetzt. Diese lockern den bei uns überwiegend lehmigen Boden auf Dauer sehr gut auf und erhöhen enorm die Wasserspeicherfähigkeit sowie Bioverfügbarkeit von Nährstoffen im Boden. Allgemein wird das Bodenleben enorm angekurbelt. Diese Würmer sind echt die idealen Helfer. UND: Die Aktionen waren erfolgreich! Bereits jetzt nach dem zweiten Winter können wir zuverlässig unter Blumentöpfen oder unter den Mulchscheiben der Bäume zahlreiche Würmer finden, die sich offenbar wohl fühlen, sich vermehren und unseren Garten Jahr für Jahr bearbeiten und fruchtbarer machen 😊 Um ihnen auch auf Dauer genügend Anreiz (Nahrung) zu bieten, wäre es eine Überlegung wert den Rasen beim Mähen nur zu mulchen (liegen lassen), statt den Rasenschnitt extra einzusammeln. Aber auch durch unsere zwei Komposter, das Gewächshaus und die Mulchscheiben um die Bäume haben die kleinen Gartenhelfer schon einige Rückzugsorte, sodass sie sich im Garten ausreichend wohl fühlen und nicht zur Nachbarschaft abwandern 😉

 

Gepflanzt haben wir ausschließlich Nutzsorten (überwiegend Obst), welche sich saisonal gut abwechseln und ergänzen. Von frühsommerlichen Maulbeeren (schmecken süßlich – ähnlich zu Brombeeren – nur als Baumvariante mit hohem Ertrag) über sommerliche Feigen (7 Stück, winterharte Sorten) und Heidelbeeren (19 Pflanzen) bis hin zu herbstlichen Maronen (4 Edelkastanienbäume), Äpfeln und Quitten. Die Pflanzpositionen wurden entsprechend den Wachstumserwartungen der Bäume angepasst, sodass diese auch auf Dauer ausreichend Platz haben. Die Maronen und Feigen müssen in den ersten Jahren über den Winter mit Flies und Mulch ausreichend vor tiefen Temperaturen geschützt werden. Sobald sie sich ein paar Jahre integriert haben, halten sie auch -20 °C aus und beschenken den Besitzer mit herrlich mediterranen Früchten 😊 Für die Feigen haben wir speziell ein günstiges Mikroklima an der südlichen Hauswand gewählt. Alle Sorten sind, sofern nötig, für die Bestäubung aufeinander abgestimmt und benötigen keine Fremdpollen aus anderen Gärten.

Zur Gartenbewässerung steht eine 8.000 l Regenwasserzisterne zur Verfügung, welche komfortabel von der Terrasse aus abgepumpt werden kann.

 

Gewächshaus und Freilandanbau

Zur Freude am Gärtnern und teilweisen Selbstversorgung wurde ein professionelles Gewächshaus mit PVC-Verglasung mit 16 mm Doppelstegplatten errichtet. Die an südlicher Wand und Dach angebrachter PVC-Verglasung ist im Gegensatz zu allen anderen Gewächshausmaterialien deutlich teurer, dafür aber UV-durchlässig. Die natürlichen UV-Strahlen stärken nachhaltig die Pflanzenvitalität und damit die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge. Auch können Jungpflanzen aus dem Gewächshaus problemlos ins Freie gepflanzt werden ohne dass die Blätter, wie sonst oft einen Sonnenbrand bekommen. Das Gewächshaus bietet über eine Grundfläche von ca. 16 m² ausreichend Platz um ein Großangebot von wärmeliebenden Gemüsesorten anzubauen. Und dazu haben wir noch ein ganz besonderes Spezial 😉: Das Gewächshaus verfügt aufgrund seiner Positionierung über ganzjährigen unterirdischen Hangwasserabfluss tatsächlich über eine natürliche Bewässerung. Dabei fließt je nach Jahreszeit im Sommer in ca. 30-40 cm Tiefe und im Winter eher in 20 cm Tiefe Regenwasser durch das Hanggefälle natürlich ab. Die Pflanzen können mit ihren Wurzeln diese Tiefe gut erreichen und bekommen so immer genügend Feuchtigkeit. Wir haben im letzten Sommer 2020 nur ein einziges Mal zur Vorsicht gegossen (die Gurken hatten die Blätter hängen lassen). Im Frühling kann die Erde sogar etwas sumpfig wirken. Das ist aber kein Problem – wir pflanzen unsere Jungpflanzen einfach leicht erhöht ein, sodass sie keinerlei Probleme wegen Staunässe haben. Sobald es wärmer wird sinkt mit dem voranschreitendem Pflanzenwachstum auch automatisch der Wasserstand. Das funktioniert wirklich wunderbar und ist eine große Zeitersparnis, da im Gewächshaus mit Abstand am häufigsten gegossen werden müsste.

 

Zusätzlich stehen in einer eigenen Hochbeet-Variante (Verwendung von wärmeabsorbierenden Bottichen) ca. 30 m² für den Freiflächen-Anbau zur Verfügung. Die Hochbeet-Variante hält zuverlässig Wühlmäuse und halbwegs zuverlässig auch Schnecken fern. Der Vorteil der Bottiche ist, dass leichter als bei herkömmlichen Hochbeeten ein Erdaustausch möglich ist und sich die Erde durch die sonnenabsorbierenden schwarzen Bottiche schneller erwärmt und zu schnellerem Pflanzenwachstum beiträgt. Wir bilden uns ein, dass dadurch auch leichte Nachtfröste leichter überstanden werden durch die nächtliche Wärmeabstrahlung der Bottiche und Erde. Um mit Schecken endgültig abzurechnen, könnte mit einem kleinen umlaufenden Gitter noch Abhilfe geschaffen werden.  In 19 der Bottiche wurden bereits Heidelbeersträucher in spezieller Moorbeeterde gepflanzt, welche zu halben Teilen aus früh- und spätreifenden Sorten bestehen. Ebenfalls sind 6 weitere Bottiche bereits mit Kräutern bepflanzt. Allesamt also mehrjährige Pflanzungen. Der Großteil der Bottiche steht Jahr für Jahr für einjährige Gemüsesorten zur Verfügung. Durch ein Erdvolumen von 90 l je Bottich können hier entweder mehrere kleine Pflanzen, z.B. 6 Salate pro Bottich, oder aber je eine Großpflanze wie Zucchini, Kürbis, etc. hervorragend untergebracht werden. Insgesamt kommt da schon einiges zusammen zum Pflanzen und Ernten 😊

 

Prepping-Depot

Schließlich wird noch ein mit viel Sachverstand und Herzblut erstellter Depot mitverkauft. Dieser beinhaltet bedacht priorisierte Lebensmittel, Hygiene- und Haushaltsartikel für ungefähr 6 Monate für eine ganze Familie (Klein- und Grundschulkinder angenommen). Ebenfalls enthalten ist professionelles Equipment (teils nach Militärstandard) zur Wasseraufbereitung, Wärme-, Licht- und Stromversorgung im Notfall. Auch eine stromlose Kochmöglichkeit, Medizin gegen Schmerzen, Durchfall und Entzündungen, ca. 2 Tankfüllungen Diesel sowie diverse Tauschgüter (Silber, Kaffee, Spirituosen) im Falle von längerfristigen Versorgungsausfällen (für den Fall eines Schwarzmarktes) sind enthalten. Zuletzt haben wir für den eigenen Anbau zur Haltbarmachung noch eine große Sammlung neuer Weckgläser mit einem großen Druckkochtopf (Pressure Canner) angeschafft. Mit diesem können bis zu 120 °C erreicht werden, wodurch zuverlässig alle Keime und Sporen des gefährlichen Botulismus abgetötet werden. Somit können die eingekochten Speisen auch nach vielen Jahre noch bedenkenlos verzehrt werden.

 

Dieser Depot ist natürlich eine sehr spezielle Hinterlassenschaft, mit der vielleicht nicht Jeder etwas anzufangen weiß. Für diejenigen aber, denen die Gefahren einer möglichen Weltwirtschaftskrise, Inflation, etwaige Versorgungsausfällen oder ganze Blackouts bewusst sind, stellt dieser Depot einen unverzichtbaren Teil einer ordentlichen Krisenvorsorge dar. Wir verstehen uns selbst nicht wirklich als sog. Prepper; wir wollten aber sichergehen, dass für unsere Familie auch in raueren Zeiten gut gesorgt ist! Ich habe mich dem Aufbau dieses Depots über viele Monate gewidmet und kann versichern, dass er gut und gewissenhaft erstellt wurde, da er ja letztlich unserer Familie zu Gute kommen sollte! Warum wir nun doch dies alles hier zum Verkauf anbieten, verraten wir euch unter „Warum eigentlich verkaufen“ 😊

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Garagen- und Carportfundament

Tja kein Kaufobjekt ist perfekt. Leider müssen wir an dieser Stelle auch einen kleinen Wermutstropfen offenlegen: Unser Garagenbauer ging leider Ende 2020 insolvent und konnte somit nicht mehr unsere ursprünglich geplante Großraumgarage mit 63 m² für zusätzlichen Stauraum sowie ein Carport errichten. Unsere Anzahlung in 5-stelliger Höhe ging dabei beiläufig erwähnt übrigens auch drauf!!! Naja… Fakt ist die Fundamente inklusive der Anschlüsse für die Regenwasserableitung sowie ein Leerrohr zum Stromanschluss über den Haustechnikraum sind alle schon vorhanden. Ebenfalls liegen uns eine entsprechende Baugenehmigung und Baupläne vor. Es stünde also einem neuen Besitzer nichts mehr im Wege noch eine Garage und/oder ein Carport nachträglich zu errichten. Fall die Garage von den ursprünglich geplanten Abmessungen abweicht (vermutlich eher kleiner), dann wäre ein Tekturantrag bei der Stadt Regen einzureichen.

Hinweis: Da die Garage im Bereich einer Abgrabung erstellt werden sollte und hier bekanntlich unterirdisches Hangwasser ein Thema ist, wurde extra über die gesamte Länge der Abgrabung eine Drainage verlegt, um die Garage zuverlässig vor Feuchtigkeit zu schützen. Ebenfalls liegt das Fundament im Vergleich zur umliegenden Fläche leicht erhöht. Es wurde also an alles gedacht 😊

Möglicher Einzugszeitpunkt

Wir sind persönlich sehr flexibel und könnten je nach Vereinbarung bereits binnen 1-2 Monaten ausziehen. Momentan streben wir einen Auszug gegen Ende Mai 2021 an. Den Grund dafür erfahrt ihr unter „Warum eigentlich verkaufen“ 😉

 

Grobe Gesamtkostenübersicht

Für die Unerfahrenen unter Euch hier eine grobe Aufstellung der zu erwartenden Gesamtkosten:

Kaufpreis:                                                           500.000 €

Grunderwerbssteuer:                ca. 3,50 %         17.500 €

Notarkosten:                              ca. 1,50 %           7.500 €

Grundbucheintragung:             ca. 0,50 %           2.500 €

Gesamtkosten ca.:                                            527.500 €

 

Hinweis: Für den günstigen Kaufpreis von 500.000 € ist Voraussetzung, dass unser laufendes Darlehen von Deutscher Bank und KfW-Bank übernommen wird (gleichwertige Bonität vorausgesetzt). Dadurch würden Vorfälligkeitsgebühren in Höhe von ca. 54.000 € gespart werden. Dies müsste zur Sicherheit aber noch zwischen Käufer und Deutscher Bank abgeklärt werden. Falls die Übernahme der Finanzierung nicht gewünscht wird, ist ein Kaufpreis von ca. 554.000 € zu entrichten!

Unsere Darlehenskonditionen:

-20 Jahre Zinsbindung bis 30. April 2038

  (Darlehensvertrag ist sonderkündbar nach 10 Jahren Laufzeit: April 2028)

-2,55 % Sollzins, 1,779 % Tilgungssatz

-monatliche Rate: 1.531,50 €

-ursprüngliche Darlehenssumme: 409.000 € (aktuelle Restschuld ca. 383.000 €)

  (ca. 82.000 € Darlehenssumme sind zudem gebührenfrei sondertilgbar)

-> Bei Übernahme des obig erwähnten Darlehens würde noch eine zu zahlende Differenz von ca. 117.000 € übrigbleiben, welche entweder aus Eigenkapital oder einer zusätzlichen Finanzierung an uns ausbezahlt werden müsste.

 

Unsere Nebenkosten

Damit ihr die voraussichtlich auf euch zukommenden Nebenkosten besser einschätzen könnt, geben wir euch hier nachfolgend unsere aktuellen Nebenkosten (6-köpfige Familie) an die Hand:

  • ca. 149 €/Mo Stromkosten (hier sind sämtliche Verbräuche inklusiv; abzgl. der                                                          Einspeisevergütung; keine Trennung von Heizkosten und Haushaltsstrom)

  • ca. 26 €/Mo Grundsteuer

  • ca. 11 €/Mo Wasser- und Abwassergebühren

  • ca. 14 €/Mo Abfallgebühren

  • ca. 34 €/Mo Wohngebäudeversicherung (gehoben mit PV, Glasbruch, etc.)

Man beachte die günstigen Stromkosten - hier merkt man eindeutig den KfW 40 Standard und die Eigenstromnutzung 😉

Warum eigentlich verkaufen?

Nun bestimmt stellt sich der ein oder andere die Frage, warum wir überhaupt aus unserem neu gebauten Familienparadies wieder ausziehen! Die Antwort ist simpel, wenn auch etwas radikal: Wir haben für uns als Familie Anfang dieses Jahres entschieden nicht länger in Deutschland leben zu wollen, sondern auszuwandern! Aber seid versichert, dass wir uns nur unter inneren Kämpfen von unserem schönen Eigenheim hier trennen – aber der Wunsch nach einem selbstbestimmteren Leben in einem mediterranen Klima wiegt einfach stärker!

 

Kontakt

Falls Ihr nun an unserem hübschen Eigenheim Interesse bekommen habt, meldet Euch gerne bei uns für weitere Fragen oder einen Besichtigungstermin unter: 0160/95728317, 09921/9709702 oder tob.bru@gmx.de. Besichtigungen sind nach vorheriger Terminabsprache grundsätzlich jederzeit möglich! Herzliche Grüße, Familie Brunner 😉